Verkehrsplanung
Landeshauptstadt Düsseldorf
Netzplanung für den Radverkehr
-Bezirke 5 und 6 -

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat 1987 ein Hauptradverkehrsnetz beschlossen, welches das Stadtgebiet weitgehend abdeckt. Da die Ergänzung der existenten Radverkehrsanlagen zu diesem Netz umfangreiche und langfristige Arbeiten beinhaltet, wurde auf der Grundlage des Hauptradverkehrsnetzes ein kurzfristig umsetzbares Grundnetz für den Radfahrer entwickelt. Mit diesem Grundnetz sollen die wesentlichen Verbindungen der Stadtteile untereinander und die Erreichbarkeit der wichtigsten Haltestellen des ÖPNV sichergestellt werden. Zukünftig bedarf dieses Grundnetz einer flächenhaften und fahrradfreundlichen Verfeinerung für die Stadtbezirke 5 und 6, da gerade das Fahrrad im Verkehr innerhalb der einzelnen Stadtteile ein ideales Verkehrsmittel darstellt. Ziel ist des deshalb, in den beiden Stadtbezirken eine fahrradfreundliche Infrastruktur sowie ein fahrradfreundliches Klima zu schaffen.

Auf der Grundlage der vorliegenden Pläne, Unfallzahlen, Mängelanalyse und der Bestandsaufnahme des ADFC führte das SVK eine grundsätzliche Analyse der Rahmenbedingungen für den Fahrradverkehr in den Stadtbezirken 5 und 6 durch.

Darauf folgte die Erarbeitung einer Netzplanung in Form einer Angebotsplanung. Ziel ist es, ein Radverkehrsnetz in den Stadtbezirken 5 und 6 zu schaffen, das alle potentiellen Quell- und Zielpunkte für den Fahrradverkehr unter Berücksichtigung der natürlichen und nutzungsbedingten Hindernisse bei weitgehender Integration des Bestands an Radverkehrsanlagen und der fahrradfreundlichen Infrastruktur miteinander verknüpft. Neben den planerischen / konzeptionellen Arbeitsteilen lag ein Schwerpunkt der Arbeiten des SVK in der Aufstellung eines Maßnahmenkonzeptes zur zielgerichteten Umsetzung der Netzplanung sowie zur Realisierung der Qualitätskriterien.

Einen weiterern Schwerpunkt bildete die Bemessung der notwendigen Anzahl von Fahrradabstellanlagen, da sie neben sicher und komfortabel zu befahrenden Radverkehrsanlagen eine wesentliche Komponente der Ausstattung der Fahrradrouten mit ergänzender Infrastruktur darstellt und die Fahrradfreundlichkeit des Wegeangebotes deutlich verbessert. Deshalb sind exemplarisch die Kapazitäten und Anforderungen der unterschiedlichen Standorte, wie beispielsweise wichtige Haltepunkte des ÖPNV, soziale und kulturelle Einrichtungen, Supermärkte und Freizeiteinrichtungen untersucht und mit Fahrradabstellanlagen ausgestattet worden.


Quell- und Zielpunkte
 
Idealtypische Zielverbindungen
 
Prioritätensetzung
 
Abstellanlage