Rhein-Erft-Kreis / Stadt Erftstadt
Verwaltungswerktstatt K 45n
- Konzeption und Organisation -

Der Stadtteil Erftstadt-Liblar soll durch den Neubau einer Osttangente (K 45n) vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Hierzu wurden in der Vergangenheit verschiedene Varianten untersucht und entwickelt. Um eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung zu finden hatten sich der Rhein-Erft-Kreis und die Stadt Erftstadt im November 2002 entschlossen, eine Bürgerwerkstatt unter organisatorischer und moderatorischer Leitung des SVK durchführen zu lassen. Ziel war es, die Bürger als Planungspartner und nicht als Planungsbetroffene am Verfahren zu beteiligen.

Diese Lösung liegt nun in Form eines Flächen-Realisierungs-Konzeptes vor und stellt ein im breiten Konsens erarbeitetes Ziel dar, auf dessen Umsetzung alle Beteiligten mit Spannung warten.

Da erfahrungsgemäß das Zusammenspiel und der Informationsfluss der verschiedenen Entscheidungsträger auf Landes, Kreis und kommunaler Ebene wichtig ist, um ein Projekt zielführend und erfolgreich voranzubringen und die Beantragung der entsprechenden Fördermittel ein komplexes Verfahren umfasst, haben Rhein-Erft-Kreis und Stadt Erftstadt beschlossen, im Mai 2004 zu einer Verwaltungswerkstatt - ebenfalls unter organisatorischer Leitung des SVK - einzuladen. Ziel der Verwaltungswerkstatt war, wichtige Abstimmungen zur zügigen Umsetzung der Ergebnisse der Bürgerwerkstatt durchzuführen und alle zu beteiligenden Stellen möglichst frühzeitig in den Prozess einzubeziehen, sich persönlich miteinander bekannt zu machen und den Informationsfluss zu gewährleisten.

Nach Durchführung der Verwaltungswerkstatt herrschte bei allen Beteiligten Einigkeit darüber, dass diese Form der Zusammenarbeit und des Informationsaustauschs einen neuen, zukunftsweisenden und sehr konstruktiven Weg zur zügigen Realisierung der K 45n aufgezeigt hat. Den am Verfahren zu Beteiligenden wurden so frühzeitig die notwendigen Informationen zur Verfügung gestellt und den Initiatoren des Projektes ein Einblick in die komplexen, eng aufeinander aufbauenden Arbeitsabläufe der Zuschussgeber gewährt.

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