Verkehrsplanung
Stadt Schwerte
Neuordnung der B 236
- Neuordnung -

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW hat in den kommenden Jahren den vierspurigen Ausbau der B 236 zwischen der Stadtgrenze Dortmund und der Autobahnanschlussstelle BAB 1 vorgesehen. Gleichzeitig ist seitens des Kreises Unna die durch die Stadt Schwerte gewünschte Realisierung der K 10n in Vorbereitung. Vor diesem Hintergrund plant die Stadt Schwerte die Neuordnung der B 236 auf dem Teilabschnitt südlich der Autobahnanschlussstelle BAB 1.

Im Rahmen des Gesamtkonzeptes zur Neuordnung der B 236 bearbeitete das SVK daher folgende wesentliche Einzelaufgaben:

- detaillierte Analyse der Verkehrsmengen in Verbindung mit einer Befragung der
Verkehrsteilnehmer.
- Definition eines Anforderungsprofils für das Teilstück nördlich der BAB 1 auf der Grundlage der Workshop-Ergebnisse vom 22.01.2002 (Freischütz, Parkplatz für Fahrgemeinschaften, Erschließung der Anrainer).
- Diskussion des Knotenpunktes BAB 1 / B 236 unter Berücksichtigung alternativer Gestaltungsmuster und Zielvorgaben.
- Definition eines Stadteingangs in Höhe des Einmündungsbereiches der K 10n.
- Gestaltung der B 236 südlich der BAB 1 mit dem Charakter einer innerstädtischen Erschließungsstraße, welche die Durchgangsverkehre und insbesondere die damit verbundenen Störungen auf ein notwendiges Maß reduziert. Ausschöpfung der Gestaltungsspielräume der Straße zugunsten der Verkehrsarten des Umweltverbundes und der Straßenraumgestaltung bzw. -begrünung.
- Berücksichtigung der Belange aller Verkehrsarten und Straßenraumnutzungen in einer integrierten Betrachtung innerhalb des Planungskonzeptes. Dies beinhaltet u. a. die Erarbeitung eines Konzeptes für den ruhenden Kfz-Verkehr mit Detailangaben über das Parkplatzangebot sowie die Bewirtschaftungsform. Zusätzlich bedarf es der Ausschöpfung aller Maßnahmen zur Attraktivierung des öffentlichen Personennahverkehrs. Die Stadt Schwerte hat sich die Erhöhung des Radverkehrsanteils als Ziel gesetzt. Daher bedürfen im Rahmen der Arbeiten ebenfalls die Aspekte der Radverkehrsförderung einer Berücksichtigung.
- Eine wichtige Bedeutung zur Attraktivierung der B 236 bildet die deutliche Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Fußgängerverkehr. Hier stehen Aspekte wie sichere, direkte und umwegfreie Führung, Verbesserung der Aufenthaltsanreize sowie erlebnisorientierte Gestaltung der Straßenräume im Vordergrund.
- Berücksichtigung städtebaulicher Potenziale und charakteristischer Straßenraumgestaltungsmerkmale bzgl. ihrer Gestaltung, so dass die B 236 einen individuellen, stadtbildprägenden Charakter erhält.
 

Bestand nordwestl. Ostenstraße
 
Nördlich Friedhofstraße
 
Höhe Märkische Straße
 
Nordwestlich Ostenstraße