Stadtplanung
Stadt Straelen
Hornweg
- städtebaulicher Entwurf und Bebauungsplan -

Die Blumen- und Gemüsestadt Straelen hat sich im Laufe der Jahre von der Monostruktur Gartenbau/Landwirtschaft zu einem attraktiven Lebens-, Gewerbe- und Dienstleistungsstandort entwickelt. Gute Verkehrsanbindung, ein hoher Wohn- und Freizeitwert tragen dazu bei.

Aufgrund Ihrer Attraktivität weist die Stadt Straelen einen hohen Bevölkerungszuwachs auf. Daher wird im Nord-Osten der Stadt, angeschlossen an den Hornweg, ein neues Wohnbaugebiet geplant, das ein attraktives Angebot für Neubürger schaffen soll.

Das Planungsgebiet Hornweg befindet sich zwischen der Gelderneer Straße, dem Glasweg und der B221 und grenzt im Süden an einen Friedhof. Mit dieser Lage ist es sehr zentrumsnah und liegt daher in fuß- und fahrradfreundlicher Entfernung zum Stadtzentrum.

Für dieses Bereich wurde das SVK mit der Erarbeitung eines städtebaulichen Entwurfes und dem darauf aufbauenden Bebauungsplan beauftragt.

Folgende Zielvorgaben wurden durch das SVK entwickelt:

- Entwicklung eines reinen Wohngebietes
- Schaffung eines Angebotes von Einfamilienhäusern in unterschiedlichen Bauformen (Reihenhausbauweise, als Doppelhaushälften und als freistehende Einfamilienhäuser),
- Angebot unterschiedlicher Grundstücksgrößen, Schwerpunkt auf Grundstücksgrößen > 400 qm,
- existente Nutzungen stehen zur Disposition (Weiher, Gewächshäuser im Norden),
- Sicherung der Erschließung des Friedhofs über den Hornweg,
- Berücksichtigung des existenten Kanalsystems,
- Ausgleichsmaßnahmen können, müssen jedoch nicht auf den Grundstücken selber vorgesehen werden,
- Stellplatzschlüssel 2,0,
- Ausweisung der Erschließungsflächen als Mischflächen bzw. verkehrsberuhigte Bereiche.
- Entwicklung einer Bebauung, die den durchgrünten Charakter der Stadt Straelen thematisch aufgreift und als Leitbild herausarbeitet,
- Nutzung der innenstadtnahen Lage des Baugebietes durch Förderung der umweltverträglichen Verkehrsmittel (zu Fuß und Rad) und Umsetzung des Prinzips der kurzen Wege,
- Reaktion durch entsprechende bauliche Höhenentwicklung und Bebauungsdichte auf die Lage im Übergangsbereich zwischen städtischer, verdichteterer und ländlicher, weniger verdichteter Bebauung,
- Öffnung des Bebauungsplanes für ökologische Konzepte (Solartechnologie, Regenwasserversickerung, Niedrigenergiebauweise etc.) und Vorgabe in vertretbarem Maße.

Mit diesen Prämissen wurden durch das SVK unterschiedliche Varianten erarbeitet, deren Vorteile in einem städtebaulichen Gesamtentwurf zusammengeführt wurden.


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Planungsgebiet
 
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Städtebaulicher Entwurf